Wohnung ausmessen bei der Besichtigung

Einen Zollstock oder ein langes Maßband sollte generell jeder bei der Wohnungsbesichtigung bei sich haben, um von Anfang an alle Fakten schwarz auf weiß festhalten zu können.

Das schafft Sicherheit bei der zeitlichen Planung in der heißen Phase vor dem Umzug. Denn wer bei der Besichtigung vergisst, die Wohnung auszumessen, muss später den Vermieter oder Vormieter bitten, nochmals Zugang zur Wohnung zu erhalten vor dem Einzugstermin.

Und letztlich ist es vor allem der Vormieter, der in diesem Punkt grünes Licht geben muss, falls die Wohnung bis zur Wohnungsübergabe an den neuen Mieter bewohnt bleibt. Vor allem bei einem kurzfristigen Mieterwechsel kann die versäumte Maßnahme zu Hektik und Problemen führen. Neue Möbel können nur bedingt treffsicher erworben werden, wenn man keinen genauen Überblick darüber hat, ob und wo ausreichend Platz fürs alte und neue Mobiliar ist.

Hauptaugenmerk auf verwinkelte Ecken und Schrägen

Insbesondere in Dachwohnungen mit vielen Schrägen sollte man unbedingt alles genau ausmessen. Denn sie rauben der Stellfläche schnell einige Quadratmeter. Oft empfiehlt es sich beim Ausmessen, mindestens eine andere Person mitzunehmen. Allein gestaltet sich die Messarbeit möglicherweise recht kompliziert.

Vergessen werden sollte im Übrigen nicht, dass Häuser und Wohnungen nicht nur breit und lang, sondern eben auch hoch sind. Will man die Wohnung ausmessen bei der Besichtigung, sollte die Deckenhöhe auch allgemein notiert werden. Sonst sind die Schränke später vielleicht doch zu hoch.

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Computer als Hilfestellung beim Planen und Berechnen

Auf Schätzungen der Wohnungsmaße sollte im eigenen Interesse verzichtet werden. Sie können zum bösen Erwachen führen – plötzlich stimmen die tatsächlichen Daten in der Wohnung nicht mit den Wünschen auf dem Möbelstellplan übereinander, so dass guter Rat teuer ist und ein Umdenken erforderlich wird. Besonders clever geht man vor, wenn man sich direkt Notizen macht.

Vielleicht sogar im besagten Stellplan. Dank digitaler Technik können die Messergebnisse direkt in passende Einrichtigungs-Programme am mobilen Rechner eingegeben werden. Ein erheblicher Vorteil, weil man sich so ein wirklich präzises Bild von der zukünftigen Wohnsituation verschaffen kann. Solche Chancen sollte sich heute im Grunde niemand mehr entgehen lassen, wenn das Mietverhältnis von Dauer sein soll.

Merke:

Für den Möbelstellplan sind genaue Daten unerlässlich, mit Näherungswerten ist eine objektive und zuverlässige Planung schlicht nicht möglich. Abgesehen davon, dass exakte Angaben, die sich nicht mit den Zahlen aus dem vorliegenden Mietvertrag decken, eine gute Grundlage für Mietverhandlungen sind, falls sich potentielle Mieter und Vermieter schon während der ersten Besichtigung ansonsten weitgehend einig sind.

 

 

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