Vermieterbescheinigung: Ab 1.11.2015 müssen Vermieter den Ein- oder Auszug bescheinigen

Focus Online veröffentlicht kurz vor dem 1. November 2015 eine Meldung zur Neuregelung in Sachen behördlicher Ummeldungen, die verblüfft.

Vermieterbescheinigung Vorlage

 

Zitat:

„Ab November 2015 müssen Vermieter ihren Mietern einen Schein aushändigen. Wer dagegen verstößt, dem drohen hohe Bußgelder. Was auf dem Schein stehen muss und welche Stolperfallen Mieter und Vermieter im Auge behalten sollten.

Nach zehn Jahren kehrt sie wieder zurück: die einst als zu bürokratisch verworfene Vermieterbescheinigung. Ab 1. November 2015 müssen Vermieter oder mit der Vermietung beauftragte Verwalter ihren Mietern schriftlich oder elektronisch binnen zwei Wochen den Einzug bzw. Auszug bescheinigen. 

Innerhalb dieser Frist müssen sich die Mieter beim Bezug einer Wohnung beim Einwohnermeldeamt an- oder ummelden. Eine Abmeldepflicht besteht beim Auszug, wenn sie keine neue Wohnung in Deutschland beziehen.

Hohe Strafen drohen

Beim Termin mit dem Einwohnermeldeamt müssen die Mieter die entsprechende Bescheinigung des Vermieters vorlegen. Damit will der Gesetzgeber Scheinanmeldungen verhindern.

Versäumt der Mieter die Meldefrist sowie der Vermieter das Ausstellen der Bestätigung, droht beiden jeweils ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro. Bietet ein Vermieter Scheinadressen an, riskiert er sogar ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro.“

Diese Meldung birgt einiges an verwaltungstechnischem Sprengstoff, auch wenn es auf den ersten Blick gar nicht so scheint. Während also Hunderttausende Einwanderer nach Deutschland strömen und mehr oder weniger ohne Registrierung in diesem Land aktuell geduldet werden, verschärft die Gesetzgebung das Meldegesetz.

Etwas holprig liest sich der Erklärungsversuch von D.A.S.-Rechtsexpertin Michaela Zientek, die auf diese Art und Weise die Veränderung zu erklären versucht:

„Die neue Vermieterbescheinigung bedeutet neuen Aufwand für beide Seiten. Dabei bietet ohnehin kaum ein Vertragsgegenstand so viel Anlass zum Streit wie die Mietwohnung. Der simple Grund: Was dem einen gehört, nutzt der andere – und mit der Vermietung darf der Eigentümer nicht mehr tun und lassen, was er will. Denn bei bei der Wohnung darf der Mieter mitreden.“

Auch wenn der o. g. Auszug kein Wortlaut ist, der der Juristin zuzurechnen ist, ist doch anzunehmen, dass die inhaltlichen Aussagen von ihr autorisiert wurden. Mit Mitspracherecht hat die Verschärfung des Meldegesetzes aber doch gar nichts zu tun.

Spannend bleibt auch die Frage, wie diese Bescheinigung in der Praxis auszusehen hat. Findige Online-Experten haben die Keywordkombination „Vermieterbescheinigung Vorlage“ jedenfalls schon mal vorsorglich und flächendeckend thematisiert.

Mehr Informationen zum Thema „Umzug & ummelden“ finden sich hier:

Post Adressänderung – Post Adresse online ändern

Wohnsitz ummelden – Einwohnermeldeamt Adresse ummelden

Adressänderung Umzug – Neue Anschrift der Post mitteilen

Wo findet sich eine Vorlage zur Vermieterbescheinigung? Die Stadt Hannover bietet eine Mustervorlage an, die gratis ist und als PDF-Vorlage ohne Kosten genutzt werden kann.

Vorlage Vermieterbescheinigung Muster Ummeldung

Lt. Behörde ist diese Vorlage konform mit dem § 19 des Bundesmeldegesetzes.

Was sind die Neuerungen im Bundesmeldegesetz?

Ein Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Fortentwicklung des Meldewesens, das wenige technische Änderungen des Bundesmeldegesetzes enthält, wurde am 25. November 2014 verkündet (BGBl. I S. 1738). Mit Inkrafttreten des Bundesmeldegesetzes am 1. November 2015 wird es erstmals bundesweit einheitliche und unmittelbar geltende melderechtliche Vorschriften für alle Bürgerinnen und Bürger geben.

Bundesmeldegesetz-Neuregelung-Vorlage-2015

Wesentliche Neuregelungen sind u. a.:

  • Soweit Melderegisterauskünfte zur gewerblichen Nutzung erfragt werden, ist zukünftig der Zweck der Anfrage anzugeben und die Melderegisterauskunft ausschließlich zu diesem Zweck zu verwenden.
  • Melderegisterauskünfte für Zwecke der Werbung und des Adresshandels sind nur noch mit Einwilligung der betroffenen Person möglich.
  • Sicherheitsbehörden und weitere, durch andere Rechtsvorschriften zu bestimmende Behörden erhalten rund um die Uhr länderübergreifend einen Online-Zugriff auf die Meldedaten.
  • Die Hotelmeldepflicht sowie das Verfahren bei Aufenthalten in Krankenhäusern, Heimen und ähnlichen Einrichtungen werden vereinfacht.
  • Die Mitwirkungspflicht des Vermieters bei der Anmeldung von Mietern wird wieder eingeführt, um Scheinanmeldungen und damit häufig verbundenen Formen der Kriminalität wirksamer zu begegnen.
  • Eine Evaluation der neuen Regelungen durch die Bundesregierung auf wissen-schaftlicher Grundlage und anschließende Berichterstattung an Bundestag und Bundesrat vier Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes.

Quelle: Bundesministerium des Inneren

Gut zu wissen:

Rein postalisch kann man sich in Deutschland nicht mehr amtlich ummelden, nur noch bei der Post. Allerdings ist jemand immer noch per Vollmacht zu beauftragen. Die Frist zur Anmeldung bzw. zur Ummeldung wurde verlängert. Fortan gilt: Innerhalb von zwei Wochen sollte man sich nach seinem Umzug ummelden, bzw. anmelden, ansonsten drohen empfindliche Strafen. Und für die die es gerne ganz genau nehmen. Die Frist zur Vermieterbescheinigung gilt unabhängig vom Einzugsdatum. Wer also im Februar 2015 umgezogen ist und die Anmeldung versäumt hat, braucht auch im Dezember 2015  eine Vermieterbescheinigung, auch wenn das Umzugsdatum längst zurückliegt. Das könnte manche Peinlichkeit aufwerfen, sowohl beim Vermieter, als auch beim Amt.

Share

Telekom Umzug: Tarifwechsel

Für viele von uns ist bei einem Wohnungswechsel entscheidend, welche Internet-Bandbreite am neuen Wohnort zur Verfügung steht. Das Ergebnis der Verfügbarkeitsprüfung hat ggf. auch Auswirkungen auf die Kündigungsfrist. Der Einzug in eine neue Wohnung bzw. ein Haus ist jedenfalls eine gute Gelegenheit für einen Tarifwechsel.

Zum Telekom-Verfügbarkeitscheck

Sollte nämlich am neuen Standort die Telekom z. B. weniger Internet-Bandbreite anbieten, als im bisher genutzten Tarifangebot, erlaubt der Gesetzgeber eine außerordentliche Kündigung. Die Kündigungsfrist reduziert sich dann in der Regel auf 3 Monate. Details zur Sonderkündigung finden sich im Ratgeberteil von umzug.info.

Telekom-Umzug-Tarifwechsel-Kosten

Im Umzugszusammenhang stellt sich für viele Privatleute die Frage wie hoch die Kosten für den Anschlussumzug sind. Grundsätzlich fallen diese so hoch aus wie bei einem Neuanschluss, das zumindest erlaubt der Gesetzgeber im Telekommunikationsgesetz. Ausnahme: Wer von einem anderen Anbieter zur Telekom wechselt, dem werden die Anschlusskosten (Bereitstellungspreis) nicht berechnet.

Tarifwechsel-Telekom-Umzug-Kosten

Überhaupt kann es sich lohnen zur Telekom zu wechseln oder DSL-Neukunde zu werden. Seit dem 04.09.2015 subventioniert das Unternehmen die Speed-Tarife MagentaZuhause Entertain und EntertainPremium in den Varianten „M“ und „L“. Der Empfang von zusätzlichen HD-Programmen (EntertainPremium) ist für Kunden von Entertain bereits inklusive. Der reduzierte Preis gilt für 24 Monate und entspricht einer Kundenersparnis von 120 Euro.

Tarif-wechseln-beim-Umziehen-Telekom

DSL-Neukunden zahlen bei MagentaZuhause Entertain in den ersten 12 Monaten 44,95 Euro und danach 49,95 Euro.

Zusätzlich zum bestehenden Hybrid-Portfolio wird ab 04.09.2015 ein neuer Magenta Zuhause M (2) Hybrid-Tarif gelauncht: DSL bis zu 16 MBit/s und LTE bis zu 50 MBit/s. Dieser neue Tarif ist für alle Umziehenden interessant, die in DSL-unterversorgte Gebiete umziehen, wo die verfügbare DSL-Bandbreite kleiner als 16Mbit/s ist.

Tipp: Bei Online-Buchung erhalten Kunden für die ersten 12 Monate zusätzlich 10% Online-Vorteil.

Share

Was bei der Wohnsitz-Anmeldung zu beachten ist

Was ist der Unterschied zwischen einer Wohnsitz-Anmeldung und einer                –Ummeldung? Das Meldegesetz definiert Anmeldungen so, dass beim Zuzug in einen neuen Meldebezirk eine Anmeldung notwendig wird (neuer Wohnort). Wer hingegen innerhalb des bisherigen Meldebezirks umzieht, muss sich ummelden (innerörtlicher Wohnungswechsel).

Insgesamt ist die behördliche Meldung wesentlich einfacher geworden als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Das liegt zum einen daran, dass die Abmeldungen inzwischen völlig entfallen sind. Diese Arbeit übernehmen inzwischen die Meldebehörden. Zum anderen sind erhebliche Verbesserungen bei den Verwaltungsbehörden festzustellen.

Wohnsitz-anmelden-Wohnort-Ummeldung

Viele Einwohnermeldeämter glänzen inzwischen mit Nummernvergaben bei der Reihenfolge der Wartenden, so es sie seit längerem beim Ansturm im Bereich der Straßenverkehrsämter geregelt ist. Im Internet informieren die Meldeämter wesentlich umfangreicher, als dies beispielsweise noch vor zehn Jahren der Fall war. Formulare werden teilweise online bereitgestellt und Öffnungszeiten und persönliche Ansprechpartner des (zu Neudeutsch) Bürgeramtes aufgeführt.

Wohnsitz-anmelden-behoerdliche-Ummeldung

Was braucht man für die Anmeldung des Wohnsitzes?

Der Personalausweis oder der Reisepass ist in jedem Fall notwendig sowie ein vollständig ausgefülltes Formular für die Anmeldung. Fahrzeughalter sind darüber hinaus verpflichtet die Adressänderung in der Zulassungsbescheinigung vornehmen zu lassen. Während e behördliche Ummeldung in der Regel kostenfrei ist, fallen für die Adressänderung in den Fahrzeugpapieren üblicherweise Kosten an. In jedem Fall empfiehlt es sich die Fristen einzuhalten, da sonst Ordnungsstrafen drohen. Wer sich innerhalb einer Woche ummeldet vermeidet in jedem Fall Geldbußen.

Wohnsitz-anmelden

Sonderreglungen bei der Wohnsitzanmeldung

Bei mehreren Wohnungen in Deutschland gilt die Hauptwohnsitzregelung. In solchen Fällen und auch bei gemeldeten Wohnsitzen im Ausland ist es empfehlenswert die jeweiligen Informationen der Stadtverwaltungen im Internet einzusehen, da es in Deutschland bei der „Wohnsitzerklärung“ regional unterschiedliche Verfahrensweisen gibt. Prinzipiell ist es auch möglich, die persönliche Ummeldung von einer anderen Person vornehmen zu lassen. Auch in diesen Fällen ist es nützlich, alle Voraussetzungen und Anforderungen im Vorfeld in Erfahrung zu bringen. Das vermeidet unnötige Wegstrecken und Verärgerung über die Meldebestimmungen.

 

Weiterführende Informationen zum Thema „Wohnsitz Anmeldung/Ummeldung“

Wohnsitz ummelden – benötigte Unterlagen

http://www.ummelden.de/wohnsitz-ummeldung.html

Ummelden beim Einwohnermeldeamt

http://www.ummelden.de/ummelden-einwohnermeldeamt.html

Auto ummelden: Unterlagen, Tipps & Fristen

http://www.ummelden.de/auto-ummelden.html

Meldepflicht in Deutschland heißt: Zeitnah den Wohnsitz anmelden!

http://www.umzug.info/wohnsitz-anmelden.html

 

Share

So lassen sich beim „Strom ummelden“ jährlich Hunderte Euro sparen

Die Strompreise ziehen kräftig an. Nach einem Bericht von „Focus Money“ vom 5. Oktober drohen Verbrauchern in den südlichen Bundesländern künftig, also z. B. in Bayern und in Baden-Württemberg, bis zu zehn Prozent höhere Strompreise als im Norden Deutschlands.

Strom-ummelden-Umzug-60

Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass jemand, der seinen Umzug vor Augen hat, nach Einsparungspotentialen bei dem Fixkosten in der neuen Wohnung sucht. Strompreisgarantien können zumindest mittelfristig vor kräftigen Preiserhöhungen auf der Stromrechnung schützen.

Warum wird Strom überhaupt teurer?

Für die Erhöhung der Strompreise sind unter anderem die Abschaltungen der Atomkraftwerke in Deutschland verantwortlichen. Bis zum Jahr 2022 werden es alleine in Bayern drei Atomkraftwerke sein deren Energieerzeugung auf anderem Weg sichergestellt werden muss. Zum Hintergrund: Die Windkraftanlagen im Norden Deutschlands liefern Überkapazitäten an Strom, die die südlichen Länder gerne abnehmen würden. Allerdings ist die Führung der Stromtrassen umstritten. Horst Seehofer (CSU) stellte den Bau der Trassen kürzlich sogar grundsätzlich infrage. Das verunsichert nicht nur den Energiemarkt sondern natürlich auch die Verbraucher, die sich vor kräftigen Erhöhungen fürchten.

„Welche Farbe mein Strom hat, ist mir eigentlich egal“

Tatsächlich gibt es bei Strom keine Qualitätsunterschiede, wie dies bei anderen Infrastrukturleistungen in der neuen Wohnung der Fall ist (Telefonie, Internet-Zugang, TV-Empfang). Das sind gute Voraussetzungen dafür die Energiekosten preislich zu vergleichen, denn neben den reinen Kosten sind „nur“ noch Serviceaspekte in die Anbieterauswahl einzubeziehen. Von diesem Preisvergleichswunsch bei der Strompreisermittlung leben einschlägige Vergleichsportale nicht schlecht. In der Natur der Sache liegt, dass diese Dienste bei der Vermittlung von Stromneukunden Provisionen erhalten, auch wenn die Betreiber der Vergleichsplattformen nicht müde werden, ihre Unabhängigkeit und ihren Status als neutrale Verbraucherportale zu betonen.

Umzug-Strom-anmelden-60

Strompreisvergleich – Wettbewerbshüter empfehlen Wechselmöglichkeiten

Bei der Ummeldung des Stroms, beziehungsweise beim „Strom anmelden“ raten Verbraucherschützer seit Jahren dazu die regionalen Preise zu vergleichen. Im Jahr 2012 machte sich beispielsweise der Chef des Bundeskartellamtes Andreas Mundt dafür stark die Preiserhöhungen nicht hinzunehmen und einen Anbieterwechsel in Erwägung zu ziehen, da dies „in vielen Fällen zu erheblichen Einsparungen führe“. Seinerzeit hatten viele der mehr als 600 Versorger hierzulande zur Jahreswende Preiserhöhungen angekündigt. Auch nach Einschätzung des Bundes der Energieverbraucher fallen die Aufschläge der Stromkonzerne jedoch häufig deutlich zu hoch aus.

Wohnungswechsel = Stromanbieterwechsel?

Das Umziehende für einen Anbieterwechsel offen sind, liegt auf der Hand. Schließlich werden bestehende Vertragsverhältnisse beim Umzug in eine andere Wohnstätte bereitwillig auf die Probe gestellt. Das unterstreichen auch die Marktforschungsergebnisse der „Umzugsstudie Deutschland 2014“ wonach 39 Prozent der kürzlich umgezogenen Studienteilnehmer angaben, bei dieser Gelegenheit den Energieversorger gewechselt zu haben. Die Vertragstreue gegenüber Stromversorgern liegt damit weit hinter der z. B. von Telekommunikations- oder Kabel-TV-Anbietern. Die Gründe hierfür sind eindeutig darin zu suchen, dass Strom vom Verbraucher (genauso wie Gas) rein preislich bewertet wird.

Strompreisvergleich-beim-Umzug-ummelden-60

Yello Strom beispielsweise schenkt Umziehenden gegenüber viel Aufmerksamkeit und hat die angebotenen Tarife deshalb auf Wohnungswechseler zugeschnitten, in dem man u. a. beim Tarif „Strom Plus.“ zwei Jahre lang eine Preisgarantie, inklusive 100-prozentigen Ökostrom, anbietet.

Mehr aktuelle Informationen zum Thema „Strom und Wohnungswechsel“

Strom und Gas an- und abmelden

http://www.ummelden.de/ratgeber/ummelden2.html

Strom anmelden, Tarife vergleichen bei bei Yello Strom

http://www.strom-anmelden.de/

Wie funktioniert der Stromanbieter-Wechsel?

http://www.umzug.info/yello-strom-umzug.html

Share

Die 10 größten Image-Probleme des Beitragsservices

Schon die GEZ (Gebühreneinzugszentrale) hatte in der Zeit ihres Bestehens zwischen 1976-2012 nicht den besten Ruf: Teils standen derbe Kontrollen an der Wohnungstür in der Kritik und immer wieder wurde der Vorwurf eines übertriebenen Verwaltungsaufwands laut.

Die Haustürkontrollen der GEZ wurden 2013 vom Beitragsservice abgeschafft. Das missliebige Image und das Verwaltungschaos der alten Prägung bleiben leider erhalten, so scheint es jedenfalls.

Imageprobleme-Beitragsservice-GEZ-Rundfunkgebuehren-60

Prinzipiell fällt es leicht, auf die unbeliebte Rundfunkgebühr einzudreschen, doch der Beitragsservice macht es einem auch gelegentlich leicht negative Positionen zu beziehen. Zu undurchsichtig ist das Dickicht des Verwaltungsapparates, zu diffus sind die Zuständigkeiten; obendrein intransparent und teils unprofessionell wirken die Schritte der Verwaltungsgemeinschaft (so der offizielle Begriff) in der Öffentlichkeitsarbeit.

Lasche Informationspolitik begünstigt Negativ-Image

Man kann sich leicht vorstellen, dass große Teile der rund 1.200 Bediensteten (Stand 2012) nach wie vor mit der Herkulesaufgabe ausgelastet sind den Gebühren- und Imagewandel seit dem 1. Januar 2013 bundesweit zu vollziehen und vor allem zu kommunizieren. Andererseits hat man den Eindruck, dass zu GEZ-Zeiten manche Gebühr fairer veranschlagt wurde. Man denke nur an die Beitragsberechnung von Unternehmen mit diversen Standorten oder an den Mietwagen-Bereich.

Beitragsservice-Rundfunkbeitrag-GEZ-Adressaenderung-60

Bisher ist es jedenfalls flächendeckend nicht gelungen den GEZ-Begriff gegen „Beitragsservice“ auszuwechseln, wie ein Blick auf unzählige kommunale Städte- und Gemeindewebseiten zeigt. Überhaupt scheinen Informationen beim Beitragsservice nicht sonderlich hoch im Kurs zu stehen. Auf der offiziellen Webseite zum Rundfunkbeitrag datiert die aktuellste Presseinformation vom 28. März des Jahres 2013 (!).

Wer? Wo? Wohin mit Anfragen, Vorschlägen und Beschwerden?

Besonders in punkto Zuständigkeiten herrscht ein Wirrwarr. Der Beitragsservice verzichtet vollkommen auf personelle Transparenz. Öffentlich wird kein einziger Ansprechpartner mit seinen Aufgabengebieten benannt, abgesehen vom Geschäftsführer Dr. Stefan Wolf. Viele der langjährigen Kontaktpersonen der GEZ wechselten in beitragsservicefremde Positionen und sind heute nicht mehr zuständig.

Personen, die Verantwortung tragen und sich in Führungspositionen befinden, sind per E-Mail-Adresse nicht anzuschreiben, da sie zwar dem Beitragsservice als Verwaltungsgemeinschaft eindeutig zugehörig sind, doch in der Praxis mit Mailadressen wie zum Beispiel @swr.de oder @wdr.de zu adressieren wären.

Rundfunkgebühren zahlen wir bereitwillig

Hand aufs Herz: Wer will auf die Angebote von ARD und ZDF ernsthaft dauerhaft verzichten? Vermutlich nur wenige von uns. Der öffentliche Auftrag hat hierzulande nicht nur eine historische Bedeutung, er hat eine Existenzberechtigung und wir können es in Deutschland schätzen, nicht von rein privatwirtschaftlicher Berichterstattung und Unterhaltung abhängig zu sein, wie es mancherorts in Europa der Fall ist. Diskutabel ist der Beitragsservice trotzdem. Neben teils praxisferner Berechnungsmethoden der Rundfunkbeiträge sind die mangelhafte Außendarstellung und Kommunikationspolitik des Beitragsservice hierfür hauptausschlaggebend.

Rundfunkgebuehr-ummelden-GEZ-Beiitragsservice

Lohnt es sich, die Rundfunkgebühren des Beitragsservices nach dem Umzug zu ignorieren?

Nein, wer die Adressänderung nicht selbständig nach dem Wohnungswechsel mitteilt, wird auf anderen Wegen ausfindig gemacht (z. B. über das zuständige Einwohnermeldeamt). Und die ARD-/ZDF-Gebühren werden garantiert eingetrieben, notfalls mit der Unterstützung des örtlichen Gerichtsvollziehers. Wer einer überhöhten Veranschlagung von vorne herein aus dem Weg gehen möchte, sollte in Erwägung ziehen den Beitragsservice eigenständig über die neue Anschrift zu informieren. Das gilt insbesondere für Firmen und Selbständige. Bisweilen werden seitens des Beitragsservices nämlich gerne Pauschalen bezüglich der Mitarbeiterzahl veranschlagt, die den tatsächlichen Gegebenheiten nicht entsprechen.

Mehr Informationen über die Themen „GEZ, Umzug und Beitragsservice“

Rundfunkbeitrag anmelden

http://www.ummelden.de/Index/index_GEZ.html

Umzug nach Deutschland – woran man denken sollte

http://www.umzug.info/telefonanschluss-kabelanschluss-deutschland.html

 

Share

Wie man die Post preiswert und zuverlässig an die neue Adresse senden lässt

Nach dem Motto „Noch keine Möbel, aber schon Post!“ sichert der Nachsendeauftrag die Zustellung der Post an die neue Adresse. Dieser Service ist überaus sinnvoll und wird jährlich millionenfach in Deutschland genutzt, nicht nur von Firmen und Selbständigen sondern auch von Privatleuten.

Post-Nachsendeantrag-Nachsendeauftrag-60

Die Nachsendebeauftragung ist kein „Buch mit sieben Siegeln“. Besonders einfach lässt sich der Auftrag im Web vornehmen, dort werden die wichtigsten Namens- und Adressdaten und die Dauer der Nachsendung angegeben und die Zahlungsmethode ausgewählt.

Nachsendeauftrag-60

 

Prinzipiell kann der Nachsendeantrag zwar wieder verlängert werden, doch macht es Sinn in den Monaten, in denen die Post mit schmucken Adressaufklebern versehen wird, Vertragspartner, Behörden und Freunde und Bekannte über die neue Anschrift zu informieren.

Nachsendeauftrag-Post-Nachsendeantrag

Der Nachsendeauftrag lässt sich übrigens sinnvoll erweitern, in dem auch andere (zum Beispiel regionale Postdienstleister) als die Deutsche Post eingebunden werden und darüber hinaus auch Paketsendungen an die neue Anschrift weitergeleitet werden. Dieser Service ist zwar etwas kostspieliger, doch wird dieser Full-Service-Nachsendeauftrag immer beliebter.

Nachsendeauftrag-Post-beauftragen

Fazit: Der Nachsendeauftrag ist ein vergleichsweise preisgünstiger Service, der auf keinem Notizblatt zur Umzugsorganisation fehlen sollte. Wer ganz sicher gehen will, sollte das erweiterte „Komplettpaket Nachsendeauftrag, inkl. Paketzustellung“ für den Zeitraum von einem Jahr buchen.

Weiterführende Informationen zum Service Nachsendeauftrag finden sich hier:

Wie der Post Nachsendeauftrag funktioniert

http://www.ummelden.de/nachsendeantrag/post_nachsendeantrag.html

Erfahrungsbericht, Preise, Verlängerung, Alternativen

http://www.umzug-post.de/

Leistungsübersicht Gewerblicher und privater Auftrag und Online-Formular

http://www.umzug.info/post_nachsendeantrag_lagerservice_nachsendeauftrag.html

Nachsendeantrag-Post-Nachsendeauftrag-beauftragen-60

Share

Umzugsstudie: Wie ziehen die Deutschen am liebsten um?

Umziehen, das zeigt die Auswertung eines Fragebogens der Umzug AG sehr deutlich, ist in Deutschland ein großes und wichtiges Thema für die Verbraucher. Die vom Münchener Institut ODC Services durchgeführte Studie lässt erkennen: Mobilität ist für viele Menschen nicht nur ein individuelles Bedürfnis, sie wird auch in zunehmendem Maße im beruflichen Zusammenhang als eine Art Qualifikationsmuster immer öfter vorausgesetzt.

Die Auswirkungen der zunehmenden Mobilität der Menschen wirken sich in mehrerlei Hinsicht auf die Gesellschaft und die Wirtschaft aus. So zeigt sich beispielsweise im Internet, dass Menschen verstärkt in diesem Bereich nach professioneller Hilfe suchen, um sich in den verschiedenen relevanten Dingen, die zwangsläufig mit einem Umzug einhergehen, besser vorbereiten zu können. natürlich hat dies zur Folge, dass Dienstleister zunehmend an der Entwicklung themenbezogener Angebote im Web arbeiten müssen, um die neuen Wünsche und Ansprüche der Kunden erfüllen zu können.

Hierbei spielt vor allem die überregionale Ausrichtung von Dienstleistungen immer öfter eine wichtige Rolle. Verbraucher möchten schon im Vorfeld eines Wohnungs- und einem möglichen Ortswechsel so bequem wie möglich die nötigen Vorkehrungen treffen, ohne dabei mit großem zeitlichen Aufwand vorgehen zu müssen. Diese veränderte Verhaltensweise betrifft nicht zuletzt Behörden, die ihren Bürgern schrittweise bessere Möglichkeiten für die Ummeldung von Wohnorten, Fahrzeugen und anderen Formalitäten bereitstellen. Dass sich diese Neuorientierung lohnt, zeigt sich auch in den Behörden selbst, die durch virtuelle Vorbereitungsarbeit Mitarbeiter und Besucher gleichermaßen entlasten können.

Umzugsinformationen

Betroffen von den neuen Lebensplanungen der Verbraucher sind auch die Unternehmen aus den Bereichen der Telekommunikation oder Speditionsunternehmen, die als professionelle Partner wahlweise Fahrzeuge per Internet vermieten oder für den Umzugstag gebucht werden können. Internet-Provider, Energieversorger, Banken und Versicherungen richten sich ihrerseits zunehmend auf die Kundenwünsche in Punkto Flexibilität aus.

Einfache Vertragsabschlüsse, Ummeldungsmöglichkeiten und direkte Hilfe beim Wechsel von einem Anbieter zum einem Mitbewerber werden immer öfter als Entscheidungskriterien erkannt. So übernehmen viele Telefon- oder Internet-Anbieter, aber auch manche Bank für ihre Neukunden alle lästigen Wechselmaßnahmen, einzig die Unterschrift muss der Kunde vielfach noch unter die Dokumente setzen.

Die maßgeblich von der Umzug AG auf den Weg gebrachte Marktstudie befasst sich ausführlich mit dem virtuellen Umzugsmarkt, der sich in Deutschland innerhalb weniger Jahre deutlich verändert und vor allem vergrößert hat. Die repräsentative Onlinebefragung bezieht sich auf die Aussagen von 1.743 zur Teilnahme eingeladenen Personen.

Aussagen zur persönlichen Umzugshistorie und Erwartungen

62 Prozent – dies sind 1.088 Personen – der Teilnehmer gaben zu Protokoll, sie hätten wahlweise innerhalb der vergangenen zehn Jahre einen Umzug hinter sich gebracht oder zögen einen solchen für die kommenden fünf Jahre in Erwägung. Hochgerechnet ergibt die Rechnung einen Anteil von 24,0 Millionen der Internetnutzer in Deutschland, auf die eine der beiden Prämissen zutrifft. In Gänze ausgefüllt wurde der Fragebogen der Umzug AG von 1.000 Personen.

Hierbei liegt der Anteil der Personen, die innerhalb der vergangenen zehn Jahre einen Umzug absolviert haben, sogar bei 85 Prozent. Auch dieser Wert liegt nach Hochrechnung über der Grenze von 20 Millionen umgezogenen Personen. Etwa 68 Prozenten dieser 1.000 Personen erwarten einen Umzug innerhalb der kommenden fünf Jahre. Somit könnten mehr als 16 Millionen Menschen in den nächsten Jahren umziehen.

Für die Umzugsbranche sind solche persönlichen Einschätzungen der Verbraucher (wenngleich nur derer, die im Internet aktiv sind, wenngleich diese Gruppe inzwischen fast 38,50 Millionen Mitglieder hat in Deutschland) wichtige statistische Größen, um Entwicklungen vorhersehen und in entsprechender Weise reagieren zu können. Ein Faktor, der keine Relevanz für diese Auswertung hatte, ist die Nationalität der Umfrageteilnehmer.

Stressfrei umziehen

 

Deutsche Verbraucher planen den Umzug lieber langfristig

Interessante Einblicke bietet die Auswertung der Umzug AG und ihrer Partner auch dahingehend, wie die deutschen Verbraucher bei der Planung eines Umzugs angehen. Während bisher vielfach ohne eingehende Belege davon ausgegangen wurde, viele Umzüge würden relativ kurzfristig in Angriff genommen, stellt die Studie klar, dass dem eher nicht so ist. So gaben 53 Prozent der Befragten auf ihrem virtuellen Fragebogen an, für die Planung und Abwicklung eines Umzugs mindestens einen Monat und maximal drei Monate aufzuwenden.

Von Kurzschluss-Umzügen kann somit nicht gesprochen werden. Nur etwa ein Fünftel der deutschen Bevölkerung opfert weniger als vier Wochen für die Umzugsplanung und –Durchführung. Fast zu erwarten war die Erkenntnis, dass es meist die jüngeren Teilnehmer der Umfrage sind, die gerne und oft eher kurzentschlossen ans Werk gehen.

Rund 26 Prozent der Befragten hingegen – dabei handelt es überproportional häufig die Verbraucher der Altersklasse 50plus – nehmen sich für den Umzug mit allem Drum und Dran sogar mehr als drei Monate Zeit, um sich neben dem Job keiner Überbelastung auszusetzen. Insgesamt kann somit gesagt werden, dass 79 Prozent der Umfragteilnehmer mindestens einen oder gar mehrere Monate für einen Umzug einplanen.

Deutlich wird auch, dass die große Mehrheit der Umzüge nicht in die sprichwörtliche große weite Welt führt. Ein Fünftel der Befragten erwartet für den nächsten Umzug, die so genannte nähere Umgebung nicht zu verlassen, 52 Prozent der Personen hält sogar einen Umzug am bisherigen Wohnort für realistisch. Nur für etwa 28 Prozent kommt ein Umzug auf große Distanz infrage, sofern die Verbraucher dies auf eigene Faust entscheiden können.

Kaum saisonale Unterschiede

Eine Vermutung, die im Rahmen der Umzugsstudie ihre Bestätigung findet, ist die, dass die meisten Menschen keinen Umzug in den kalten Wintermonaten in Betracht ziehen. Alle anderen Jahreszeiten liegen recht eng beieinander in der Nennung. So nennen jeweils ein Viertel der Befragten den Sommer oder das Frühjahr als Wunschtermin, der Herbst bringt es immerhin noch auf einen Wert von 21 Prozent. Was bedeuten diese Aussagen aus wirtschaftlicher Sicht?

Umzugsunternehmen können sich höchstwahrscheinlich aufwendige Werbemaßnahmen im Umfeld der Wintermonate für die wärmeren Jahreszeiten aufsparen. Passender hingegen scheinen Maßnahmen zur Steigerung der Aufmerksamkeit für die eigenen Dienstleistungen hinsichtlich der Verbraucher, die weiter Entfernungen zwischen bisherigen und zukünftigen Wohnorten überbrücken müssen im Zuge eines Umzugs. Rund 6,7 Millionen potentielle Kunden sind eine klare Ansage für die Unternehmen der Branche.

 

Share

Effektive Hilfen beim Umziehen – der Online-Service der Sparkassen

Bei einem Wohnungswechsel stehen naturgemäß nicht nur logistische Aufgaben auf dem Ablaufplan. Über die neue Adresse gilt es zeitnah diverse Vertragspartner zu informieren.

Von den Bereichen der Telekommunikation, der Stromversorgung, der Postzustellung und dem TV-Provider sowie den behördlichen Ummeldungen bei der Gemeinde inklusive den Kfz-Zulassungsämtern ist die Rede.

Es schließen sich der Beitragsservice, Versicherungen und das kontoführende Kreditinstitut an. Der UmzugsService der Sparkassen-Gruppe wartet diesbezüglich mit einem besonders ausgefeilten Dienstleistungsangebot auf, das sich speziell an umziehende Privatpersonen richtet.

Mit der Sparkasse umziehenNachdem man den Umzugsservice der Sparkassen beauftragt hat, nehmen die Kundenberater den Girokonto-Umzug gewissenhaft und zeitnah vor. Hierbei wird nicht nur die Kontoverbindung zur Sparkassenfiliale in der neuen Stadt transferiert, auch alle Daueraufträge werden mit „umgezogen“ sowie der Dispositionsrahmen sowie etwaig vorhandene Festgelddepots.

Mehr Informationen zur bequemen Girokonto-Ummeldung finden sich online und können unter folgenden Links aufgerufen werden:

Alle wesentlichen Leistungen des Sparkassen-UmzugsServices im Überblick

„Konto ummelden“ mit Hilfe des Sparkassen-Services

Aktuelle Presseinformationen zum Sparkassen-Online-Service

Sofort und ohne Umschweife zum bundesweiten Umzugsservice der Sparkassen

Share

Telekom-Service für Umziehende

Zu den Klassikern bei den Umzugsservices gehören die Hilfen, die von der Post und der Telekom online angeboten werden. Die ersten Ummeldemöglichkeiten wurden bereits Ende der 1990er Jahre ins Leben gerufen. Inzwischen gibt es kaum eine Eventualität, die sich nicht auch online erledigen ließe.

Zu den populärsten Diensten gehört die einfache und bequeme Ummeldung des bestehenden Festnetzanschlusses. Hierzu zählen vor allem Telefon-, DSL- und TV-Verbindungen. Der Umziehende braucht eigentlich nur seine letzte Telekom-Abrechnung. Alle notwendigen Daten lassen sich der Rechnung entnehmen.

Vorteile spielt die Online-Ummeldung in zweifacher Hinsicht aus: Zum einen werden im WWW häufig Bonus-Leistungen angeboten, die nicht selten bis zu 10 Prozent betragen. Zum anderen kann sich der Interessent im Web wesentlich umfassender informieren, als dies bei Hotline-Ummeldungen der Fall ist. Schließlich sind mit Umzügen häufig Vertragsaktualisierungen verbunden, die auch den Tarif einschließen. Wer sich im Internet umfassend und gründlich informiert, geht spontanen Entscheidungen und Übertragungsfehlern aus dem Weg.

Zu den beliebten Funktionen des Telekom Umzugsservices gehören die Abfragen zur Rufnummernmitnahme und zum Auftragsstatus. Des weiteren werden Hilfen zur Installation geschätzt und Angebote, die die Installation durch Telekom-Techniker vor Ort betreffen.

Mit großem Abstand ist jedoch ein Dienst der am häufigsten in Anspruch genommene: In Zeiten, in denen die Internet-Geschwindigkeit durchaus eine ausschlaggebende Rolle bei der Anbieterauswahl spielen kann, ist die „Verfügbarkeitsprüfung“ ganz oben auf der Klickliste anzutreffen.

Verfügbarkeit bei der Telekom prüfen

 

Ergänzt wird der Telekom Umzugsservice durch eine Reihe von Ratgeberinhalten, die das Leben in der heißen Umzugsphase erleichtern.

 Direkt zum Umzugsservice der Deutschen Telekom

 

 

Share

Bund und Länder verabschieden neuen Meldegesetzentwurf

Meldeämter-TestIm vergangenen Sommer hatte ein umstrittenes Meldegesetz für einen Sturm des Widerstands gesorgt. Der Protest richtete sich gegen eine Lockerung der Adressweitergabe zu Werbezwecken. Aktuell wurde eine neue Meldegesetz- regelung verabschiedet.

Adresshändlern wurde zunächst die Verwertung von Meldedaten erleichtert – nun wurde dieses Meldegesetz korrigiert und der Handel mit Adressdaten eingeschränkt, die sich aus den Erhebungen durch Meldeämter ergeben.

Zukünftig soll das Einverständnis der Bürger explizit eingeholt werden, bevor deren Adressdaten an Dritte weitergegeben werden können. Auch ist von einer „Zweckbindung“ die Rede. Eine generelle Nutzung der Daten durch Adress-Broker wird damit unterbunden. Allerdings sollen die veränderten Meldegesetzregelungen erst im Jahr 2015 greifen.

Mehr Informationen zum überarbeiteten Meldegesetz auf zeit.de

Hintergrund:

Das Meldegesetz ist in Deutschland regional unterschiedlich geregelt. Die inhaltliche Ausgestaltung der Meldevorgänge obliegt den Ländern, bzw. den jeweiligen Kommunen. Diese Verfahrensweise ist im Staatvertrag geregelt und Teil des Föderalismuses in Deutschland. Diese kommunale Eigenständigkeit ist der Grund dafür, dass hierzulande Meldeverfahren in der Praxis regional sehr unterschiedlich konzipiert sind.

Zur Zusammenfassung des aktuellen Meldeämtertests der Umzug AG

Share