Täglich transportieren 6.500 bezahlte Firmen oder Helfer das Hab und Gut der Deutschen

Die aktuellste Studie zum Umzugsverhalten in Deutschland zeigt, dass das Gros der Bundesbürger bestrebt ist Kosten für den Möbeltransport möglichst gering zu halten. Nichtsdestotrotz leben viele Umzugsfirmen nicht schlecht vom Transportgeschäft. Das gilt vor allem für kleine und hochflexible Firmen. Und auch für große Umzugsunternehmen, für die es keine unüberwindbaren Hürden in der Transportpraxis gibt und die z. B. auch in der Lage sind öffentlich ausgeschriebene Umzugsgroßprojekte zu realisieren.

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Rein rechnerisch finden täglich rund 6.500 Umzüge in Deutschland statt, die mit der Hilfe von bezahlten Umzugshelfern realisiert werden, so das Studienergebnis der Umzug AG.

Wie man ein empfehlenswertes Umzugsunternehmen findet

Auf die Frage: „Wie haben Sie die zuletzt beauftragte und bezahlte Umzugshilfe gefunden?“ erhielten die Statistiker Antworten unterschiedlicher Natur. Hoch im Kurs liegen persönliche Empfehlungen von Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen. Wer gute Erfahrungen gemacht hat, der gibt diese gerne weiter und auch unter den Umzugsplanern findet sich eine große Anzahl von Leuten, die bereitwillig persönlichen Empfehlungen folgen.

Ganz allgemein lässt sich nach altbewährten Informationsquellen einerseits sowie nach modernen, d. h. webbasierten Quellen andererseits unterscheiden. Klassische Kontaktfundstellen sind Anzeigenwerbung in Branchenbüchern, Aushänge in Supermärkten oder Hochschulen oder Postwurfsendungen. Wer nicht darauf zurückgreifen kann oder möchte, wird im Internet fündig.

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Wie man Umzugsfirmen im WWW sucht

Zunächst ein kurzer Blick zurück: Zwar gehörten viele renommierte Umzugsfirmen zu den „Early Birds“ in Sachen Domain-Registrierung mit einer eigenen Webpräsenz, doch hat die Umzugstransport-Branche relativ früh entscheidende Entwicklungen im World Wide Web verpasst. Etwa vor zehn Jahren nutzten findige Internet-Firmen die mangelnde Vermarktungskompetenz der Speditionsbranche und begannen damit Umzugsinteressenten und potentielle Auftragnehmer kostenpflichtig zusammen zu führen. Seither zahlen Umzugsfirmen für Kontaktinformationen, hingegen ist die Angebotseinholung (Umzugsausschreibung) für potentielle Auftraggeber kostenfrei.

Man könnte auch sagen: professionelle Suchmaschinen-Spezialisten schoben/schieben sich zwischen suchende Interessenten und anbietende/ausführende Firmen. Was eigentlich die Sache von Verbänden und Branchenriesen gewesen wäre, überließ man (weitgehend) kampflos branchenfremden Internet-Firmen. Die windigsten, cleversten und erfolgreichsten „Einsammler“ von Umzugsanfragen wurden inzwischen von Immobilienportalen aufgekauft, die seit rund einem Jahrzehnt danach trachten, innerhalb des angestammten Immobilenvermittlungsgeschäft zu expandieren. Aus diesem Grund begegnet man bei der Online-Suche nach Umzugsangeboten heute quasi nur Inhalten, die von Immobilienportalen stammen (oder deren Sub-Vermittlern) oder von Umzugsfirmen, die sich entweder mit der aufwendigen Suchmaschinen-Optimierungen beschäftigen oder Anzeigen (Adwords) bei Google einkaufen.

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Was ist besser? Eine Umzugsausschreibung oder die 1:1-Kommunikation mit dem örtlichen Transportspezialisten?

Beides schießt sich nicht aus und eine generelle Empfehlung wäre an dieser Stelle wertlos. Werfen wir einen Blick auf die jüngsten Marktforschungsergebnisse wird eines sehr schnell deutlich: Für die Auftraggeber von Möbelspeditionen ist deren angebotene Preisleistungswürdigkeit hauptausschlaggebend. Wer „Auktionen“ glaubt, die ganz bewusst vermuten lassen (und massiv damit werben), jemand könnte 40, 50 oder gar 60 Prozent der Auftragssumme alleine dadurch einsparen, indem man nur den preisgünstigsten Anbieter auswählen muss, der irrt. Die Branche ist über diese Form von Preisausschreibungen zurecht verärgert, in der ausschließlich der „billige Jakob“ im Vordergrund steht. Ein bestimmter Leistungsumfang hat einen gewissen Preis. Nuancen sind verhandelbar, Dienstleistungsqualitäten, Stundenlöhne und der Einsatz von Material und Gerät sind hingegen weitgehend fix. Wem das nicht bekannt ist, der legt einen Fokus auf den Preis und nimmt hierfür zwangsweise Abstriche bei der Qualität in Kauf.

Umzug-Angebote: Augen auf in der Nachbarschaft

Bei der Suche nach einem passenden Umzugsangebot lohnt es sich den Blick frühzeitig schweifen zu lassen. Ggf. auch bereits Monate vor dem eigentlichen Umzugstag. Umzüge finden tagtäglich im privaten Umfeld statt. Ein nachbarschaftlicher Blick auf die Organisation, auf den Transport-Lkw und auf die Wirkung, die die Umzugshelfer persönlich hinterlassen, kann die Auswahl Monate oder Jahre später günstig beeinflussen. Dabei kann man sich ruhig einen Moment Zeit nehmen und die Spezialisten bei der Arbeit beobachten. Wenn ein Umzugsunternehmen positiv aufgefallen ist, ist dessen Kostenvoranschlag später immer noch mit denen von Mitbewerbern vergleichbar.

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Kostenvoranschlag einholen und vergleichen – sind Pauschaltarife sinnvoll?

In jüngerer Vergangenheit geisterten häufiger Berichterstattungen durch die Presse, in denen unbedingt auf Pauschalangebote bei Umzugsdurchführungen gedrängt wird. Insbesondere Studenten empfiehlt man, sie sollten beispielweise strickt auf die Einhaltung von Pauschalpreisen bestehen. Wer die Praxis halbwegs kennt, weiß, dass das Unfug ist. Manche Leistungen lassen sich kalkulatorisch einfach nicht derart exakt erfassen, dass sie mit Fixpreisen im Vornherein zu beziffern wären. Sollen Unwägbarkeiten zu Lasten des Umzugsunternehmens gehen? Sind Sonderwünsche automatisch inklusive?

Umzugsangebote richtig bewerten

Auf die Frage: „Wie wichtig sind Ihnen bei der Online-Auswahl von Umzugsleistungen folgende Aspekte?“, antworteten die 2.000 Befragten der Umzugsstudie 2014 wie folgt:

1. ein gutes Preis-Leistungsverhältnis (96 %), eine ausführliche Beschreibung (93 %), Bewertungen und Empfehlungen anderer Kunden (85 %), der Internet-Auftritt des Unternehmens insgesamt (81 %) und aussagekräftige Fotos (67 %). Wurde ein Umzugsunternehmen tatsächlich engagiert war die Kundenzufriedenheit überdurchschnittlich hoch. Die Werte im Einzelnen: Termintreue (87 %), Organisation (85 %), Kommunikation (83 %), Arbeitstempo (83 %) und Sorgfalt (82 %). Insgesamt ergibt das einen Kundenzufriedenheits-Durchschnittswert von 88 Prozent.

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Fazit:

Ist die Bereitschaft vorhanden für Umzugsunterstützungen zu zahlen, ist bei der Anbieterauswahl das Verhältnis zwischen der angebotenen Leistung und dem dafür veranschlagten Preis entscheidend. Kunden fordern zurecht eine Transparenz bei den Aufwendungen. Zwar ist die Preissensibilität bei Privatleuten hoch, allerdings nicht zwingend ausschlaggebend. Wer als Kunde Angebotspreise als zu hoch empfindet tut deshalb gut daran, sich die Kalkulation vom Möbelspediteur genauer erläutern zu lassen. Und letztere sollten alle Kostenvoranschläge möglichst von vorne herein so detailliert wie möglich aufführen und zwar so, dass alle eingerechneten Leistungen selbst für Laien nachvollziehbar sind.

Mehr zum Thema „Umzugsangebote“ findet sich auf folgenden Webseiten

Umzugsvorhaben beschreiben und unverbindliche Angebote anfordern

http://www.umzug.info/umzugsangebote-kostenlos.php

Umzugsunternehmen-Kontakte (Verzeichnis)

http://www.umzug.info/umzugsunternehmen-verzeichnis.html

Kostenvoranschlag einholen (Ratgeber Möbelspeditionen)

http://www.ummelden.de/ratgeber/transport4.html

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Umzugsmarktforschung im Herbst 2014 (Teil II)

Die Umzug AG, ein Institut für Umzugsmarktanalysen, führt im Herbst 2014 eine zweite Marktforschung in diesem Jahr mit Blick auf umziehende Privatleute in Deutschland durch.

Studienteilnehmer der Frühjahrsanalysen 2014 sind die Telekom Deutschland und das Handwerkerportal MyHammer. Die Ergebnisse zum Umzugsverhalten, zur Umzugshäufigkeit, Altersstruktur und Kaufkraft sind auszugsweise öffentlich in Umzugsmarktdaten zusammengefasst.

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Während die Marktforscher im Frühjahr ein Augenmerk auf die Altersgruppe 18-29 Jahre legten wird in der Herbstauflage 30-49ährigen Personen besondere Aufmerksamkeit zuteil. Befragt werden 2.000 Deutschsprachige ab 18 Jahren, die zeitnah umgezogen sind, beziehungsweise den bevorstehenden Umzug bereits im Blickfeld haben.

Bereits fest eingeplant sind Befragungskriterien für die Beauftragung von Möbelspeditionen bzw. Umzugsunternehmen.

Darüber hinaus sind branchenübergreifend zwei Befragungsumfänge von je einem Dutzend Detailfragen aus den Bereichen Immobilien, Autovermietung, Finanzen, Energieversorgung und Baumärkte möglich.

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Ein renommiertes deutsches Wirtschaftsmedium wird im vierten Quartal 2014 über die Ergebnisse der Marktforschung exklusiv und in einem ausführlichen Fernsehbeitrag berichten.

Reservieren Sie Ihrem Unternehmen die Chance zur exklusiven Teilnahme* für Ihre Branche.

Mehr Informationen: Umzug AG, Jorg Mühlenberg, 089/2008-4580, E-Mail: jm@umzug.ag

Der Erwerb des Studienexposés der Frühjahrsmarktforschung ist möglich. Nähere Informationen lassen sich hier in Erfahrung bringen:

http://www.deutscher-umzugsmarkt.de

*Bei mehreren Interessenten pro Branche entscheidet das Datum des Auftragseingangs.

Marktforschung-Telekom-Umzug-in-Deutschland-2014

Marktforschung-Umzugsstudie-Umzugsstatistik-2014-gross

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Umzugsstudie 2014 – aktuelle Einblicke in das Umzugsverhalten von Millionen Bundesbürgern

Wie viele Privatpersonen ziehen jährlich in Deutschland um? Wie vielen Haushalten entspricht das? Wann starten die ersten Umzugsvorbereitungen? Welche Handlungen sind in der Vorbereitungsphase besonders unbeliebt? In welchen Teilbereichen lassen sich Umziehende beim Wohnungswechsel helfen? Wie bekannt sind die Online-Angebote von Post, Telekom & Co.? Wird die Umzugssituation genutzt, um über einen Anbieterwechsel, z. B. des Energieversorgers, nachzudenken? Auf welchem Weg werden Angebote von Umzugsfirmen eingeholt?

Die neueste Marktstudie zum Thema „Umziehen in Deutschland“ gibt Antworten auf diese Fragen. Insgesamt nehmen Tausend Personen an der Betragung teil und werden mit Details aus fünf Branchen konfrontiert.

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Als erste Studie ihrer Art überhaupt, fanden die veröffentlichen Ergebnisse der Umzug AG im Jahr 2009 ein breites Medieninteresse.

 

Siehe beispielsweise „Focus Online 5/2009“:

http://www.focus.de/immobilien/mieten/studie-volkssport-wohnungswechsel_aid_402208.html

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Die Studienergebnisse werden Anfang des dritten Quartals 2014 auszugsweise veröffentlicht. Die Studie ist nicht öffentlich. Ein Exposé der Studienergebnisse kann ab August 2014 erworben werden. Interessenten wenden sich bitte an Jorg Mühlenberg – jm@umzug.ag.

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