Täglich transportieren 6.500 bezahlte Firmen oder Helfer das Hab und Gut der Deutschen

Die aktuellste Studie zum Umzugsverhalten in Deutschland zeigt, dass das Gros der Bundesbürger bestrebt ist Kosten für den Möbeltransport möglichst gering zu halten. Nichtsdestotrotz leben viele Umzugsfirmen nicht schlecht vom Transportgeschäft. Das gilt vor allem für kleine und hochflexible Firmen. Und auch für große Umzugsunternehmen, für die es keine unüberwindbaren Hürden in der Transportpraxis gibt und die z. B. auch in der Lage sind öffentlich ausgeschriebene Umzugsgroßprojekte zu realisieren.

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Rein rechnerisch finden täglich rund 6.500 Umzüge in Deutschland statt, die mit der Hilfe von bezahlten Umzugshelfern realisiert werden, so das Studienergebnis der Umzug AG.

Wie man ein empfehlenswertes Umzugsunternehmen findet

Auf die Frage: „Wie haben Sie die zuletzt beauftragte und bezahlte Umzugshilfe gefunden?“ erhielten die Statistiker Antworten unterschiedlicher Natur. Hoch im Kurs liegen persönliche Empfehlungen von Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen. Wer gute Erfahrungen gemacht hat, der gibt diese gerne weiter und auch unter den Umzugsplanern findet sich eine große Anzahl von Leuten, die bereitwillig persönlichen Empfehlungen folgen.

Ganz allgemein lässt sich nach altbewährten Informationsquellen einerseits sowie nach modernen, d. h. webbasierten Quellen andererseits unterscheiden. Klassische Kontaktfundstellen sind Anzeigenwerbung in Branchenbüchern, Aushänge in Supermärkten oder Hochschulen oder Postwurfsendungen. Wer nicht darauf zurückgreifen kann oder möchte, wird im Internet fündig.

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Wie man Umzugsfirmen im WWW sucht

Zunächst ein kurzer Blick zurück: Zwar gehörten viele renommierte Umzugsfirmen zu den „Early Birds“ in Sachen Domain-Registrierung mit einer eigenen Webpräsenz, doch hat die Umzugstransport-Branche relativ früh entscheidende Entwicklungen im World Wide Web verpasst. Etwa vor zehn Jahren nutzten findige Internet-Firmen die mangelnde Vermarktungskompetenz der Speditionsbranche und begannen damit Umzugsinteressenten und potentielle Auftragnehmer kostenpflichtig zusammen zu führen. Seither zahlen Umzugsfirmen für Kontaktinformationen, hingegen ist die Angebotseinholung (Umzugsausschreibung) für potentielle Auftraggeber kostenfrei.

Man könnte auch sagen: professionelle Suchmaschinen-Spezialisten schoben/schieben sich zwischen suchende Interessenten und anbietende/ausführende Firmen. Was eigentlich die Sache von Verbänden und Branchenriesen gewesen wäre, überließ man (weitgehend) kampflos branchenfremden Internet-Firmen. Die windigsten, cleversten und erfolgreichsten „Einsammler“ von Umzugsanfragen wurden inzwischen von Immobilienportalen aufgekauft, die seit rund einem Jahrzehnt danach trachten, innerhalb des angestammten Immobilenvermittlungsgeschäft zu expandieren. Aus diesem Grund begegnet man bei der Online-Suche nach Umzugsangeboten heute quasi nur Inhalten, die von Immobilienportalen stammen (oder deren Sub-Vermittlern) oder von Umzugsfirmen, die sich entweder mit der aufwendigen Suchmaschinen-Optimierungen beschäftigen oder Anzeigen (Adwords) bei Google einkaufen.

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Was ist besser? Eine Umzugsausschreibung oder die 1:1-Kommunikation mit dem örtlichen Transportspezialisten?

Beides schießt sich nicht aus und eine generelle Empfehlung wäre an dieser Stelle wertlos. Werfen wir einen Blick auf die jüngsten Marktforschungsergebnisse wird eines sehr schnell deutlich: Für die Auftraggeber von Möbelspeditionen ist deren angebotene Preisleistungswürdigkeit hauptausschlaggebend. Wer „Auktionen“ glaubt, die ganz bewusst vermuten lassen (und massiv damit werben), jemand könnte 40, 50 oder gar 60 Prozent der Auftragssumme alleine dadurch einsparen, indem man nur den preisgünstigsten Anbieter auswählen muss, der irrt. Die Branche ist über diese Form von Preisausschreibungen zurecht verärgert, in der ausschließlich der „billige Jakob“ im Vordergrund steht. Ein bestimmter Leistungsumfang hat einen gewissen Preis. Nuancen sind verhandelbar, Dienstleistungsqualitäten, Stundenlöhne und der Einsatz von Material und Gerät sind hingegen weitgehend fix. Wem das nicht bekannt ist, der legt einen Fokus auf den Preis und nimmt hierfür zwangsweise Abstriche bei der Qualität in Kauf.

Umzug-Angebote: Augen auf in der Nachbarschaft

Bei der Suche nach einem passenden Umzugsangebot lohnt es sich den Blick frühzeitig schweifen zu lassen. Ggf. auch bereits Monate vor dem eigentlichen Umzugstag. Umzüge finden tagtäglich im privaten Umfeld statt. Ein nachbarschaftlicher Blick auf die Organisation, auf den Transport-Lkw und auf die Wirkung, die die Umzugshelfer persönlich hinterlassen, kann die Auswahl Monate oder Jahre später günstig beeinflussen. Dabei kann man sich ruhig einen Moment Zeit nehmen und die Spezialisten bei der Arbeit beobachten. Wenn ein Umzugsunternehmen positiv aufgefallen ist, ist dessen Kostenvoranschlag später immer noch mit denen von Mitbewerbern vergleichbar.

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Kostenvoranschlag einholen und vergleichen – sind Pauschaltarife sinnvoll?

In jüngerer Vergangenheit geisterten häufiger Berichterstattungen durch die Presse, in denen unbedingt auf Pauschalangebote bei Umzugsdurchführungen gedrängt wird. Insbesondere Studenten empfiehlt man, sie sollten beispielweise strickt auf die Einhaltung von Pauschalpreisen bestehen. Wer die Praxis halbwegs kennt, weiß, dass das Unfug ist. Manche Leistungen lassen sich kalkulatorisch einfach nicht derart exakt erfassen, dass sie mit Fixpreisen im Vornherein zu beziffern wären. Sollen Unwägbarkeiten zu Lasten des Umzugsunternehmens gehen? Sind Sonderwünsche automatisch inklusive?

Umzugsangebote richtig bewerten

Auf die Frage: „Wie wichtig sind Ihnen bei der Online-Auswahl von Umzugsleistungen folgende Aspekte?“, antworteten die 2.000 Befragten der Umzugsstudie 2014 wie folgt:

1. ein gutes Preis-Leistungsverhältnis (96 %), eine ausführliche Beschreibung (93 %), Bewertungen und Empfehlungen anderer Kunden (85 %), der Internet-Auftritt des Unternehmens insgesamt (81 %) und aussagekräftige Fotos (67 %). Wurde ein Umzugsunternehmen tatsächlich engagiert war die Kundenzufriedenheit überdurchschnittlich hoch. Die Werte im Einzelnen: Termintreue (87 %), Organisation (85 %), Kommunikation (83 %), Arbeitstempo (83 %) und Sorgfalt (82 %). Insgesamt ergibt das einen Kundenzufriedenheits-Durchschnittswert von 88 Prozent.

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Fazit:

Ist die Bereitschaft vorhanden für Umzugsunterstützungen zu zahlen, ist bei der Anbieterauswahl das Verhältnis zwischen der angebotenen Leistung und dem dafür veranschlagten Preis entscheidend. Kunden fordern zurecht eine Transparenz bei den Aufwendungen. Zwar ist die Preissensibilität bei Privatleuten hoch, allerdings nicht zwingend ausschlaggebend. Wer als Kunde Angebotspreise als zu hoch empfindet tut deshalb gut daran, sich die Kalkulation vom Möbelspediteur genauer erläutern zu lassen. Und letztere sollten alle Kostenvoranschläge möglichst von vorne herein so detailliert wie möglich aufführen und zwar so, dass alle eingerechneten Leistungen selbst für Laien nachvollziehbar sind.

Mehr zum Thema „Umzugsangebote“ findet sich auf folgenden Webseiten

Umzugsvorhaben beschreiben und unverbindliche Angebote anfordern

http://www.umzug.info/umzugsangebote-kostenlos.php

Umzugsunternehmen-Kontakte (Verzeichnis)

http://www.umzug.info/umzugsunternehmen-verzeichnis.html

Kostenvoranschlag einholen (Ratgeber Möbelspeditionen)

http://www.ummelden.de/ratgeber/transport4.html

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Umzug-Studie: Deutsche ziehen oft um, scheuen die Kosten allerdings

Die umfassendste Umzug-Studie des Jahres 2014 belegt: Deutschland ist ein Land mit enorm hoher Mobilität. 14 % der Bevölkerung zieht jährlich in eine andere Wohnung. Die Mobilitätsstudie weist mehr als 9 Millionen Personen aus, die pro Jahr ihren Lebensmittelpunkt verlegen.

Die Motivationen für Privatumzüge sind vielschichtig, doch sind familiäre und berufliche Gründe mit jeweils rund 15 % hauptausschlaggebend für die Wohnungswechsel.

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Wie die  Umzugsstatistik aufzeigt, stellen mit 62 % Ein-Personen-Haushalte das Gros der Umziehenden dar.

Untersucht man das Umzugsverhalten näher, so ist schnell festzustellen, dass Privatleute äußerst bestrebt sind Kosten einzusparen. Die Studienergebnisse belegen das: 3 von 4 Personen nehmen ihre Umzugsdurchführung und auch die Renovierungsarbeiten selbst in die Hand.

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An der Umfrage nahmen mehr als 3.000 Privatpersonen ab 18 Jahren teil, die entweder telefonisch oder mit Hilfe von Online-Fragebögen interviewt wurden, kürzlich umgezogen sind oder dies in Kürze fest einplanen.

Im Herbst 2014 schließt sich eine ergänzende Marktforschung an, die u. a. das Umzugsverhalten in finanzieller Hinsicht genauer untersuchen wird. Studienpartner wird u. a. eine Möbelspeditionsgruppe sein, die jährlich das Hausratvolumen einer deutschen Großstadt (d. h. von mehr als 100.000 Einwohnern) umzieht.

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Volkswirtschaftliche Kerngrößen der Frühjahrsstudie „Umzug Deutschland 2014“

9,39 Millionen Personen ziehen jährlich in Deutschland um

– die Umzugsquote beträgt hierzulande 14 %

5,93 Millionen Haushalte wechseln jährlich ihre Wohnstätte

1,33 Millionen Personen sind mehr als einmal umgezogen

735 Euro geben Umziehende durchschnittlich für die logistische Bewältigung aus

– das entspricht dem Volumen von 6,9 Milliarden Euro p. a. reiner Umzugskosten

– 62 % der umziehenden Privathaushalte sind Ein-Personen-Haushalte

– die Kaufkraft aller umziehenden Haushalte beträgt 217 Milliarden Euro p. a.

Mehr Informationen zur Umzugsstudie 2014 auf „Focus Online“:

http://www.focus.de/immobilien/mieten/studium-beruf-kind-umzugsstudie-2014-darum-ziehen-die-deutschen-alle-sieben-jahre-um_id_4009113.html

http://www.focus.de/immobilien/wohnen/umzug/deutschland-zieht-um-neue-umzugs-studie-jeder-dritte-zieht-in-eigenregie-um_id_4119332.html

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Weitere Informationen zur Marktforschung im Herbst 2014

http://aktuell.umzug.info/umzugsmarktforschung-im-herbst-2014/

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Umzugsmarktforschung im Herbst 2014 (Teil II)

Die Umzug AG, ein Institut für Umzugsmarktanalysen, führt im Herbst 2014 eine zweite Marktforschung in diesem Jahr mit Blick auf umziehende Privatleute in Deutschland durch.

Studienteilnehmer der Frühjahrsanalysen 2014 sind die Telekom Deutschland und das Handwerkerportal MyHammer. Die Ergebnisse zum Umzugsverhalten, zur Umzugshäufigkeit, Altersstruktur und Kaufkraft sind auszugsweise öffentlich in Umzugsmarktdaten zusammengefasst.

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Während die Marktforscher im Frühjahr ein Augenmerk auf die Altersgruppe 18-29 Jahre legten wird in der Herbstauflage 30-49ährigen Personen besondere Aufmerksamkeit zuteil. Befragt werden 2.000 Deutschsprachige ab 18 Jahren, die zeitnah umgezogen sind, beziehungsweise den bevorstehenden Umzug bereits im Blickfeld haben.

Bereits fest eingeplant sind Befragungskriterien für die Beauftragung von Möbelspeditionen bzw. Umzugsunternehmen.

Darüber hinaus sind branchenübergreifend zwei Befragungsumfänge von je einem Dutzend Detailfragen aus den Bereichen Immobilien, Autovermietung, Finanzen, Energieversorgung und Baumärkte möglich.

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Ein renommiertes deutsches Wirtschaftsmedium wird im vierten Quartal 2014 über die Ergebnisse der Marktforschung exklusiv und in einem ausführlichen Fernsehbeitrag berichten.

Reservieren Sie Ihrem Unternehmen die Chance zur exklusiven Teilnahme* für Ihre Branche.

Mehr Informationen: Umzug AG, Jorg Mühlenberg, 089/2008-4580, E-Mail: jm@umzug.ag

Der Erwerb des Studienexposés der Frühjahrsmarktforschung ist möglich. Nähere Informationen lassen sich hier in Erfahrung bringen:

http://www.deutscher-umzugsmarkt.de

*Bei mehreren Interessenten pro Branche entscheidet das Datum des Auftragseingangs.

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So ziehen die Deutschen um

Die „Umzugsstudie Deutschland 2014“ liegt vor. Gemeinsam mit der Telekom Deutschland und dem Handwerkerportal myhammer.de untersuchte die Umzug AG das Verhalten von mehr als neun Millionen Privatleuten, die jährlich in Deutschland ihre Wohnstätte wechseln.

Die Studie gliedert sich in zwei Teile: Einem statistischen und einem Befragungsteil, an dem bundesweit mehr als 2.000 Personen ab 18 Jahren teilnahmen. Die erste Studie dieser Art wurde 2009 durchgeführt und teilweise veröffentlich. Auch dieses Mal werden Kerndaten presseseitig aufgearbeitet, die Befragungsergebnisse der Studienpartner sind hingegen nicht-öffentlich.

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Spannende Einblicke in das Umzugsverhalten der Bundesbürger

Die im Juni 2014 durchgeführten Befragungen warten teilweise mit unerwarteten Ergebnissen auf. Enorm hoch ist beispielsweise der Eigenanteil der Bürger, sprich die Bereitschaft selbst Hand anzulegen. Drei von vier Umziehenden organisieren den Wohnungswechsel komplett selbst, bzw. mit Unterstützung aus dem privaten Umfeld. Überraschend auch, dass im Jahr 2013 mehr als eine Millionen Personen in Deutschland mehrmals umgezogen sind. Gute Noten erhielten die kommunalen Bürgerämter. Mit den bereitgestellten Services des Einwohnermeldeamtes zeigten sich viele sehr zufrieden. Auch die Möbelspeditionsbranche schneidet überraschend gut ab. Das hier besonders viele „schwarze Schafe“ ihr Unwesen treiben, konnten diejenigen, die professionelle Hilfe in Anspruch nahmen jedenfalls nicht bestätigen. Stolze 87 Prozent gaben an, mit der gebotenen Qualität von Umzugsfirmen zufrieden zu sein. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Aufträge an Umzugsunternehmen bevorzugt an 2-4-Personen-Betriebe vergeben werden.

Neben vielen Aspekten des „Ummeldens, Abmeldens und Anmeldens“ wurde auch die Wechselbereitschaft unter Augenschein genommen. Überraschend hoch ist die Kündigungsquote beim Stromanbietern – 39 Prozent nahmen den Umzug zum Anlass konkret über einen neuen Energieversorger nachzudenken. Auch der Finanzsektor ist stark von Umzügen betroffen. Neun Prozent der Umzügler wechseln das Kreditinstitut und jeder 10te hat sich für einen anderen Versicherer entschieden. Überhaupt spielt Geld für Umziehende eine große Rolle. Acht Prozent nahmen für die Umzugsbewältigung einen Kredit auf und 12 Prozent finanzierten Investitionen in der neuen Wohnung.

Die kommerzielle Zusammenfassung der „Umzugsstudie Deutschland 2014“ umfasst 35 PDF-Seiten und kann erworben werden.

Weitere Informationen zur Studie

Presseinformationen

http://www.ummelden.de/umziehen-in-deutschland-daten-fakten-2014.html

Weitere Details der Umzugsmarktstudie

http://www.umzug.info/umzugsstudie-deutschland-2014.html

Bestellkontakt der kostenpflichtigen Komplett-Zusammenfassung

http://www.deutscher-umzugsmarkt.de

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Umzugsstudie 2014 – aktuelle Einblicke in das Umzugsverhalten von Millionen Bundesbürgern

Wie viele Privatpersonen ziehen jährlich in Deutschland um? Wie vielen Haushalten entspricht das? Wann starten die ersten Umzugsvorbereitungen? Welche Handlungen sind in der Vorbereitungsphase besonders unbeliebt? In welchen Teilbereichen lassen sich Umziehende beim Wohnungswechsel helfen? Wie bekannt sind die Online-Angebote von Post, Telekom & Co.? Wird die Umzugssituation genutzt, um über einen Anbieterwechsel, z. B. des Energieversorgers, nachzudenken? Auf welchem Weg werden Angebote von Umzugsfirmen eingeholt?

Die neueste Marktstudie zum Thema „Umziehen in Deutschland“ gibt Antworten auf diese Fragen. Insgesamt nehmen Tausend Personen an der Betragung teil und werden mit Details aus fünf Branchen konfrontiert.

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Als erste Studie ihrer Art überhaupt, fanden die veröffentlichen Ergebnisse der Umzug AG im Jahr 2009 ein breites Medieninteresse.

 

Siehe beispielsweise „Focus Online 5/2009“:

http://www.focus.de/immobilien/mieten/studie-volkssport-wohnungswechsel_aid_402208.html

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Die Studienergebnisse werden Anfang des dritten Quartals 2014 auszugsweise veröffentlicht. Die Studie ist nicht öffentlich. Ein Exposé der Studienergebnisse kann ab August 2014 erworben werden. Interessenten wenden sich bitte an Jorg Mühlenberg – jm@umzug.ag.

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Umzugsstudie: Wie ziehen die Deutschen am liebsten um?

Umziehen, das zeigt die Auswertung eines Fragebogens der Umzug AG sehr deutlich, ist in Deutschland ein großes und wichtiges Thema für die Verbraucher. Die vom Münchener Institut ODC Services durchgeführte Studie lässt erkennen: Mobilität ist für viele Menschen nicht nur ein individuelles Bedürfnis, sie wird auch in zunehmendem Maße im beruflichen Zusammenhang als eine Art Qualifikationsmuster immer öfter vorausgesetzt.

Die Auswirkungen der zunehmenden Mobilität der Menschen wirken sich in mehrerlei Hinsicht auf die Gesellschaft und die Wirtschaft aus. So zeigt sich beispielsweise im Internet, dass Menschen verstärkt in diesem Bereich nach professioneller Hilfe suchen, um sich in den verschiedenen relevanten Dingen, die zwangsläufig mit einem Umzug einhergehen, besser vorbereiten zu können. natürlich hat dies zur Folge, dass Dienstleister zunehmend an der Entwicklung themenbezogener Angebote im Web arbeiten müssen, um die neuen Wünsche und Ansprüche der Kunden erfüllen zu können.

Hierbei spielt vor allem die überregionale Ausrichtung von Dienstleistungen immer öfter eine wichtige Rolle. Verbraucher möchten schon im Vorfeld eines Wohnungs- und einem möglichen Ortswechsel so bequem wie möglich die nötigen Vorkehrungen treffen, ohne dabei mit großem zeitlichen Aufwand vorgehen zu müssen. Diese veränderte Verhaltensweise betrifft nicht zuletzt Behörden, die ihren Bürgern schrittweise bessere Möglichkeiten für die Ummeldung von Wohnorten, Fahrzeugen und anderen Formalitäten bereitstellen. Dass sich diese Neuorientierung lohnt, zeigt sich auch in den Behörden selbst, die durch virtuelle Vorbereitungsarbeit Mitarbeiter und Besucher gleichermaßen entlasten können.

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Betroffen von den neuen Lebensplanungen der Verbraucher sind auch die Unternehmen aus den Bereichen der Telekommunikation oder Speditionsunternehmen, die als professionelle Partner wahlweise Fahrzeuge per Internet vermieten oder für den Umzugstag gebucht werden können. Internet-Provider, Energieversorger, Banken und Versicherungen richten sich ihrerseits zunehmend auf die Kundenwünsche in Punkto Flexibilität aus.

Einfache Vertragsabschlüsse, Ummeldungsmöglichkeiten und direkte Hilfe beim Wechsel von einem Anbieter zum einem Mitbewerber werden immer öfter als Entscheidungskriterien erkannt. So übernehmen viele Telefon- oder Internet-Anbieter, aber auch manche Bank für ihre Neukunden alle lästigen Wechselmaßnahmen, einzig die Unterschrift muss der Kunde vielfach noch unter die Dokumente setzen.

Die maßgeblich von der Umzug AG auf den Weg gebrachte Marktstudie befasst sich ausführlich mit dem virtuellen Umzugsmarkt, der sich in Deutschland innerhalb weniger Jahre deutlich verändert und vor allem vergrößert hat. Die repräsentative Onlinebefragung bezieht sich auf die Aussagen von 1.743 zur Teilnahme eingeladenen Personen.

Aussagen zur persönlichen Umzugshistorie und Erwartungen

62 Prozent – dies sind 1.088 Personen – der Teilnehmer gaben zu Protokoll, sie hätten wahlweise innerhalb der vergangenen zehn Jahre einen Umzug hinter sich gebracht oder zögen einen solchen für die kommenden fünf Jahre in Erwägung. Hochgerechnet ergibt die Rechnung einen Anteil von 24,0 Millionen der Internetnutzer in Deutschland, auf die eine der beiden Prämissen zutrifft. In Gänze ausgefüllt wurde der Fragebogen der Umzug AG von 1.000 Personen.

Hierbei liegt der Anteil der Personen, die innerhalb der vergangenen zehn Jahre einen Umzug absolviert haben, sogar bei 85 Prozent. Auch dieser Wert liegt nach Hochrechnung über der Grenze von 20 Millionen umgezogenen Personen. Etwa 68 Prozenten dieser 1.000 Personen erwarten einen Umzug innerhalb der kommenden fünf Jahre. Somit könnten mehr als 16 Millionen Menschen in den nächsten Jahren umziehen.

Für die Umzugsbranche sind solche persönlichen Einschätzungen der Verbraucher (wenngleich nur derer, die im Internet aktiv sind, wenngleich diese Gruppe inzwischen fast 38,50 Millionen Mitglieder hat in Deutschland) wichtige statistische Größen, um Entwicklungen vorhersehen und in entsprechender Weise reagieren zu können. Ein Faktor, der keine Relevanz für diese Auswertung hatte, ist die Nationalität der Umfrageteilnehmer.

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Deutsche Verbraucher planen den Umzug lieber langfristig

Interessante Einblicke bietet die Auswertung der Umzug AG und ihrer Partner auch dahingehend, wie die deutschen Verbraucher bei der Planung eines Umzugs angehen. Während bisher vielfach ohne eingehende Belege davon ausgegangen wurde, viele Umzüge würden relativ kurzfristig in Angriff genommen, stellt die Studie klar, dass dem eher nicht so ist. So gaben 53 Prozent der Befragten auf ihrem virtuellen Fragebogen an, für die Planung und Abwicklung eines Umzugs mindestens einen Monat und maximal drei Monate aufzuwenden.

Von Kurzschluss-Umzügen kann somit nicht gesprochen werden. Nur etwa ein Fünftel der deutschen Bevölkerung opfert weniger als vier Wochen für die Umzugsplanung und –Durchführung. Fast zu erwarten war die Erkenntnis, dass es meist die jüngeren Teilnehmer der Umfrage sind, die gerne und oft eher kurzentschlossen ans Werk gehen.

Rund 26 Prozent der Befragten hingegen – dabei handelt es überproportional häufig die Verbraucher der Altersklasse 50plus – nehmen sich für den Umzug mit allem Drum und Dran sogar mehr als drei Monate Zeit, um sich neben dem Job keiner Überbelastung auszusetzen. Insgesamt kann somit gesagt werden, dass 79 Prozent der Umfragteilnehmer mindestens einen oder gar mehrere Monate für einen Umzug einplanen.

Deutlich wird auch, dass die große Mehrheit der Umzüge nicht in die sprichwörtliche große weite Welt führt. Ein Fünftel der Befragten erwartet für den nächsten Umzug, die so genannte nähere Umgebung nicht zu verlassen, 52 Prozent der Personen hält sogar einen Umzug am bisherigen Wohnort für realistisch. Nur für etwa 28 Prozent kommt ein Umzug auf große Distanz infrage, sofern die Verbraucher dies auf eigene Faust entscheiden können.

Kaum saisonale Unterschiede

Eine Vermutung, die im Rahmen der Umzugsstudie ihre Bestätigung findet, ist die, dass die meisten Menschen keinen Umzug in den kalten Wintermonaten in Betracht ziehen. Alle anderen Jahreszeiten liegen recht eng beieinander in der Nennung. So nennen jeweils ein Viertel der Befragten den Sommer oder das Frühjahr als Wunschtermin, der Herbst bringt es immerhin noch auf einen Wert von 21 Prozent. Was bedeuten diese Aussagen aus wirtschaftlicher Sicht?

Umzugsunternehmen können sich höchstwahrscheinlich aufwendige Werbemaßnahmen im Umfeld der Wintermonate für die wärmeren Jahreszeiten aufsparen. Passender hingegen scheinen Maßnahmen zur Steigerung der Aufmerksamkeit für die eigenen Dienstleistungen hinsichtlich der Verbraucher, die weiter Entfernungen zwischen bisherigen und zukünftigen Wohnorten überbrücken müssen im Zuge eines Umzugs. Rund 6,7 Millionen potentielle Kunden sind eine klare Ansage für die Unternehmen der Branche.

 

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Immer mehr Menschen leben in Deutschland allein

Immer mehr Menschen leben als Single und statistisch gesehen sind diese Haushalte am höchsten armutsgefährdet. Außerdem beziehen Alleinlebende überdurchschnittlich häufig Hartz-IV-Leistungen. Das sind die Ergebnisse des Mikozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung, der seit dem Jahr 1991 aufgelegt wird.

Im Jahr 2011 leben in Deutschland rund 16 Millionen Personen allein. 53 Prozent der Alleinlebenden waren Frauen (8,5 Millionen), 47 Prozent Männer (7,4 Millionen). Glaubt man der sogenannten Trendvariante werden im Jahr 2030 voraussichtlich rund 23 Prozent der Einwohner Deutschlands einen Single-Haushalt führen.

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Im Bundesländervergleich ist festzustellen, dass in den Stadtstaaten überdurchschnittlich viele Menschen alleine leben. Den größten Anteil weist Berlin mit einer Quote von 31 Prozent auf – d. h. jeder dritte Haushalt ist in Berlin ein Single-Haushalt. Grundsätzlich bieten Großstädte eine bessere Infrastruktur und ein attraktiveres Kultur- und Freizeitangebot, weshalb sich Singles gerne für einen Lebensraum in einer Großstadt entscheiden.

Die größte Single-Quote bei Alleinhaushalten hat unter den Großstädten Hannover, die geringste Quote ist in Duisburg festzustellen.

Alleinlebende wohnen seltener im Eigentum als größere Haushalte

Rund 30 Prozent der Alleinlebenden wohnten im Jahr 2010 in Eigentumswohnungen. Die durchschnittliche Miete eines Single-Haushalts betrug 2010 monatlich ungefähr 370 Euro. Im jungen und mittleren Alter führen Männer häufiger als Frauen einen Einpersonenhaushalt. Im höheren Alter ist es umgekehrt. Der deutliche Anstieg der Zahl von Alleinerziehenden in den vergangenen Jahren gibt ebenfalls indirekt einen Hinweis auf die Zunahme der Zahl alleinlebender Männer. Scheitert eine Beziehung, aus der Kinder hervorgegangen sind, so verbleiben die Kinder in der Regel bei der Mutter. Rund 9 von 10 Alleinerziehenden sind Frauen.

Vor allem junge Männer schätzen die Vorzüge des „Hotel Mama“. 39 Prozent der 18- bis 34-Jährigen lebten 2011 noch mit ihren Eltern zusammen in einem Haushalt. 30 Prozent teilten sich den Haushalt mit ihrer Ehe- oder Lebenspartnerin, 27 Prozent wohnten allein.

Mehr Informationen:

Quelle Statistisches Bundesamt 2012

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